Naziaufmarsch in Remagen!!! ( klicke aufs Bild!)
Anquatschversuch im Kreis Ahrweiler
Am 16. November 2011 versuchte ein Schnüfflerpärchen vom Verfassungsschutz Spitzel in der regionalen linken Szene anzuwerben. Ein junger Erwachsener wurde an seinem Wohnort aufgesucht und von dem Agentenpärchen angesprochen. Diese stellten sich ihm als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes vor und baten um ein Gespräch. Der junge Erwachsene ließ sich nicht auf ein Gespräch ein, zum Abschied riefen sie ihm noch zu „reden sie doch mit uns, es wird sich für sie lohnen“.
Dies ist nicht der erste Anquatschversuch im nördlichen Rheinland-Pfalz so kam es in letzter Zeit in Koblenz und Trier zu mehreren Anquatschversuchen seitens des Verfassungsschutzes. Der Verfassungsschutz versucht auf diese Weise Spitzel in der regionalen linken Szene anzuwerben!
Hierzu aus einem Text der Antifa-Koblenz:
Die Geheimdienste und der Staatsschutz verfolgen mit dieser Strategie
mehrere Ziele. Primär geht es natürlich darum, Informationen zu
bekommen. Sekundär sollen mit Anquatschversuchen die Betroffenen und
ihr Umfeld eingeschüchtert werden. Niemand hat gerne Geheimdienste im
Nacken. Die Anquatschversuche dienen auch einer Stigmatisierung der
Betroffenen. Herrschafts- und Gesellschaftskritik sowie
antifaschistischen Widerstand werden mit dem Denken und Handeln von
Nazis gleichgesetzt. Staatliche Repression gegen Antifaschismus wird so
gerechtfertigt.Wichtig ist, dass wir uns nicht einschüchtern lassen! Wir möchten Euch
deshalb nochmal darauf hinweisen, dass selbstverständlich niemand zu
einer Zusammenarbeit mit Geheimdiensten verpflichtet ist. Wir raten
dringend davon ab, sich auf Gespräche mit Geheimdiensten einzulassen,
ganz egal was Euch die SchnüfflerInnen erzählen. Auch sollte sich
niemand die Illusion machen, durch geschicktes Taktieren Informationen
von den GeheimdienstlerInnen zu erhalten. Im Umgang mit Geheimdiensten
ist unser dringender Rat, jeden Kontakt abzulehnen und alle
Kontaktversuche öffentlich zu machen!Geheimdienste arbeiten im Dunkeln und haben kein Interesse, dass ihre
Tätigkeit allzu bekannt wird. Deshalb werden die SchnüfflerInnen nur in
Ausnahmefällen versuchen, Euch durch Druck zu einer Mitarbeit zu
bewegen. In aller Regel wird eine konsequente verbale Ablehnung der
Zusammenarbeit problemlos akzeptiert. Wenn Euch in einem vermeintlich
harmlosen Gespräch mit den Behörden doch etwas herausgerutscht ist, was
Ihr lieber für Euch behalten hätte, könnt Ihr davon ausgehen, dass
Verfassungs- und Staatsschutz Euch nun für erpressbar halten und
regelmäßig bei Euch vor der Tür stehen werden. Macht deshalb bitte auch
solche Kontakte öffentlich. Informiert uns!
